Saisonberichte unserer Optisegler

Saisonberichte unserer Optisegler

Meine Regattasaison 2017

In der letzten Saison, welche gleichzeitig meine letzte Opti-Saison war, habe ich an zahlreichen Regatten teilgenommen.

Angefangen hat die Regattasaison 2017 für mich in Ribnitz. Danach ging es im Ausland, in Slowenien, weiter. Wir haben die Osterferien genutzt und sind nach Portorož gereist. Dort bin ich zum ersten Mal auf dem Mittelmeer gesegelt, was schon ein Highlight war. Das Wetter war toll und wir haben uns drei Tagen durch ein intensives Training, mit einem einheimischen Trainer, auf die vier Regattatage vorbereitet. Diese Regatta war mit 470 Teilnehmern meine größte Regatta die ich bis jetzt gesegelt bin. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen konnten wir es trotz wenig Wind gut auf dem Wasser aushalten.

Die darauf folgende Regatta wurde in Hamburg ausgetragen. Ein paar andere Regatten bei denen ich am Start war, waren zum Beispiel in Plau am See, Warnemünde, am Steinhuder Meer sowie in Kiel, aber natürlich auch hier in Lübeck am Schanzenberg. Zum Abschluss meiner Optikarriere bin ich mit meiner Familie an die Nordsee gefahren. Der Störtebeker-Opti-Cup vom SOC auf Helgoland war nicht nur meine letzte Opti-Regatta, sondern auch das letzte Mal das ich überhaupt in einen Opti gestiegen bin. Zusammen mit vielen Segelbekannten aus Hamburg und Lübeck reisten wir per Fähre an. Der Wettkampf sollte drei Tage dauern, natürlich plus An- und Abreise. Diese letzte Regatta im Optimist mit viel Wind und starkem Wellengang hat noch mal richtig Spaß gemacht.

Insgesamt bin ich in diesem Jahr 13 Regatten gesegelt. Nach dieser regattareichen Saison bin ich nun schließlich umgestiegen auf den 29er, wo ich auch schon etliche Trainingswochenenden und Blocktrainings hinter mir habe, an denen ich sehr viel Spaß hatte.

Im Großen und Ganzen war es eine sehr erfolgreiche Saison für mich.

Ich freue mich auf 2018.
Constantin Bruhns


Mein erstes Jahr in Opti A

Nach dem ich am Ende der Saison 2016 in Opti A umgestiegen bin, war mein Focus ganz auf die IDJM im Sommer, direkt vor unserer Tür, gerichtet.

Um selbst aktiv daran Teil zu nehmen, musste ich die erforderlichen Punkte ersegeln. Anfang April ging es zur ersten Regatta nach Ribnitz, zum Bernsteinpokal. Es war noch sehr kalt und ich landete in der Ergebnisliste in der
ersten Hälfte. Danach bin ich mit meiner Familie im Osterurlaub nach Slowenien, Portoroz gefahren, um dort an der Easter Regatta teil zu nehmen. Für mich war es eine tolle Woche. Einzelheiten hierzu hat mein Bruder schon berichtet.

Weiter ging an zwei Regatten in Hamburg und dann in unserem Heimatrevier am Schanzenberg. Die benötigten Punkte zur Qualifizierung der IDJM hatte ich leider immer noch nicht ganz zusammen. Langsam wurde es eng. Erst bei der allerletzten Möglichkeit, dem goldenem Opti Steinhude, konnte ich mit dem erstem Platz die fehlenden Punkte sammeln und mich qualifizieren. Nun war es geschafft, juhu.

Die IDJM war dann knappe 3 Wochen später. Diese Woche war ein einmaliges Erlebnis, mehr als 200 Optis am Start und dann noch die zahlreichen anderen Bootsklassen und das mitten auf der Travemünder Woche. Danach bin ich dann noch in den Sommerferien mit meiner Familie nach Helgoland zum Störtebeker Cup gefahren. Das Segeln auf der hohen See, dass Zelten mitten auf der Insel und das ganze drum herum ist schon etwas ganz
Besonderes. Das sollte jeder Opti-Segler mindestens einmal erleben.

Im November werde ich die Segelsaison 2017 nach der Eisbärenregatta in Bremerhaven mit 16 Regatten insgesamt beenden, und schon im Februar 2018 in Palamos wieder in mein Opti steigen.

Ich wünsche Allen eine schöne Adventszeit, fröhliche Weihnachten und einen
guten Rutsch ins neue Jahr.

Euer Caspar Bruhns

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24. Februar 2018  Jugend